LANG LANG: "Von großen Künstlern wie Nikolaus Harnoncourt kann man unfassbar viel lernen."

 Lang Lang Die Musik Frederic Chopins war schon immer eine treibende Kraft im Leben des Starpianisten.  Das bei Sony Classical erschienene »The Chopin Album« gilt als Meilenstein.     Foto: © PETER HÖNNEMANN/SONY CLASSICAL/COLUMBIA ARTISTS MANAGEMENT INC.

Lang Lang Die Musik Frederic Chopins war schon immer eine treibende Kraft im Leben des Starpianisten. 
Das bei Sony Classical erschienene »The Chopin Album« gilt als Meilenstein.
 

Foto: © PETER HÖNNEMANN/SONY CLASSICAL/COLUMBIA ARTISTS MANAGEMENT INC.

DIE »NEW YORK TIMES« adelte den 33-jährigen Pianisten mit dem Prädikat »angesagtester Künstler der klassischen Musik auf diesem Planeten«.

Kein Wunder, Lang Langs Konzerte — ob in New York, London oder Peking — sind durchwegs restlos ausverkauft.

Seine ersten musikalischen Gehversuche hat der in Shenyang, China, geborene Künstler bereits im zarten Alter von zwei Jahren unternommen. Inspiriert von der Comic-Serie »Tom und Jerry«, in der Franz Liszts »Ungarische Rhapsodie No. 2« interpretiert wurde, begann er, die Kompositionen seines großen Vorgängers nachzuspielen.

Die Eltern sahen seine Begabung und schickten ihn zu Professor Zhu Ya-Fen ans Konservatorium seiner Heimatstadt. Dieser erkannte Lang Langs Potenzial und arbeitete akribisch mit seinem Schüler. Bereits mit fünf Jahren ge-wann Lang Lang seinen ersten Preis: den Shenyang-Klavierwettbewerb. Nach seinem Studium am Pekinger Konservatorium debütierte er mit 13 in der Pekinger Konzerthalle und gewann in der Folge den Tschaikowsky-Wettbewerb in Tokio; der internationale Durchbruch war unaufhaltsam. Mit 17 Jahren überzeugte er bei der »Gala of the Century« an der Seite des Chicago Symphony Orchestra mit Tschaikowskys »Klavierkonzert No. 1«.

Ab diesem Zeitpunkt standen ihm die größ-ten Konzerthallen der Welt offen und er brillierte unter der Leitung renommierter Dirigenten, darunter Daniel Barenboim, Mariss Jansons, James Levine oder Lorin Maazel.

Ein breites Publikum entdeckt den Künstler bei seinem Auftritt anlässlich der Eröffnung der Olympischen Spiele in Peking 2008. Damit wird Lang Lang auch zum Idol der jungen Generation, die ihn als Superstar feiert. Den musikalischen Nachwuchs zu fördern ist auch eines seiner großen Anliegen; Lang Lang ist Ehrenprofessor und leitet weltweit Meisterklassen im Rahmen der von ihm gegründeten International Music Foundation. Seine Virtuosität und sein unvergleichlicher Stil zeichnen ihn in der Musikwelt aus, dennoch nimmt sich der Künstler selbst zurück und entwickelte in jüngster Zeit einen Stil der neuen Innerlichkeit — neue Wege eines grandiosen Pianisten.

Seinen Konzertstopp in Wien wird er gemeinsam mit dem National Symphony Orchestra Washington unter der Leitung von Christoph Eschenbach absolvieren; der Abend ist den Komponisten Christopher Rouse, Edvard Grieg und Johannes Brahms gewidmet.

LANG LANG · CHRISTOPH ESCHENBACH · 
NATIONAL SYMPHONY ORCHESTRA WASHINGTON
 

9. FEBRUAR 2016
WIENER KONZERTHAUS
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