LOS ANGELES - FILM & FASHION: Derek Blasberg wirft einen genauen Blick auf die roten Teppiche und Laufstege in LA

CNN-Style TOMMY HILFIGER

Tommy Hilfiger über Los Angeles: „Es liegt an Hollywood und an all den Influencern hier. Kunst, Musik, Mode, Stars und die Film- und Fernsehbranche – es ist alles hier“...

 Creative Director  Lucia Silvestri  beschreibt die Besonderheit der Bulgari-Schmuckstücke                       Fotos:  ©  CNN International

Creative Director Lucia Silvestri beschreibt die Besonderheit der Bulgari-Schmuckstücke                    Fotos: © CNN International

Zwar sagt man, dass alle Straßen nach Rom führen, doch alle Roten Teppiche nach Hollywood. Für CNN Style wirft Moderator Derek Blasberg in der elften Episode einen genaueren Blick auf die Teppiche und Laufstege in Los Angeles, Kalifornien. Was eigentlich nicht als Fashion Capital in den USA gilt, etabliert sich zusehends in der Branche. Designer wie Tommy Hilfiger, Tom Ford und Rebecca Minkoff verlegen ihre Schauen in die Westküstenmetropole. 

Bei der Tommy Show in Venice Beach nutzt Blasberg die Möglichkeit, um Designer Tommy Hilfiger selbst zu fragen, warum aktuell der Trend gen L.A. vorherrscht. „Ich denke, es liegt an Hollywood und an all den Influencern hier. Kunst, Musik, Mode, Stars und die Film- und Fernsehbranche – es ist alles hier“, so der Designer. Erlebt Hollywood als Heimat der Roten Teppiche nun einen Fashion-Moment? Fragt man Designerin und frühere Star-Stylistin Rachel Zoe, erklärt sie, dass Sie zwar nicht glaube, dass Los Angeles New York ersetzen kann, es aber unwiderruflich seinen eigenen Charme besitzt. 

Besonders in der Award-Season sind alle Blicke auf Los Angeles gerichtet. Outfits werden auf Herz und Nieren geprüft, kritisiert, hochgelobt oder müde belächelt. Star Stylistin Kate Young berät unter anderem Michelle Williams, Natalie Portman, Dakota Johnson und Selena Gomez, um sie vor möglichen Outfit-Katastrophen zu bewahren. Ihre Karriere begann die Stylistin als Assistentin von Anna Wintour, der Chefredakteurin der amerikanischen Vogue. Sie beschreibt die Zeit der Preisverleihungen als „Super Bowl für Frauen“. Die erfahrene Fashionista erkennt auf den ersten Blick, welcher Look zu welcher Kundin passt. „Ich denke, dass es wichtig ist, dass ihr Style für die ganze Award-Season funktioniert, um eine Art wiedererkennbare Marke für diejenige zu schaffen“, erklärt die Stylistin ihren Ansatz. 

Zu einem gelungenen Auftritt auf dem Roten Teppich gehört aber auch Schmuck. Liz Taylor, eine Ikone opulenter Red-Carpet-Looks, trug am liebsten Bulgari. Vor 130 Jahren eröffnete das Schmucklabel seinen ersten Flagship-Store in Rom, wo CNN Style unter anderem den früheren Verlobungsring von Liz Taylor, den ihr Richard Burton schenkte, unter anderen Kostbarkeiten begutachten durfte. Creative Director Lucia Silvestri beschreibt die Besonderheit der Bulgari-Schmuckstücke so: „Weil sie ungewöhnlich sind und sich von den anderen unterscheiden. Ich sage gerne, dass unsere Stücke kreativ, modern, aber auch zeitlos sind.“ 

Doch auch abseits der Roten Teppiche sieht man in Hollywood, wie eng die Beziehung zwischen Mode und Film ist. Colleen Atwood hat die enge Verflechtung zu ihrem Beruf gemacht: Sie ist Kostümdesignerin. Ihre Arbeit kann man unter anderem in „Phantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind“ (OT: „Fantastic Beasts and Where to Find Them“) oder „Alice im Wunderland: Hinter den Spiegeln“ (OT: „Alice Through the Looking Glass) bewundern. In ihrer etwa dreißigjährigen Karriere wurde sie schon zwölfmal für den Oscar nominiert und hat ihn viermal gewonnen, zuletzt für das Harry-Potter-Prequel. „Es war ein beeindruckendes Projekt. Für den gesamten Film habe ich etwa 5000 Statistenkostüme zusammengestellt, weil es so viele sehr unterschiedliche Figuren gab,“ erzählt sie über ihre Arbeit zu „Phantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind“. Inspiration zieht die Kostümdesignerin aus ebenso unterschiedlichen Bereichen: Fotografie, Kunst oder Lektüre aus entsprechender Epoche. 

 



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