Supermodel  Georgia May Jagger

Supermodel Georgia May Jagger

Im Talk Punk-Ikone Vivienne Westwood

  Courtney Love  mit CNN-Reporter Derek Blasberg   Fotos:  ©  CNN International

Courtney Love mit CNN-Reporter Derek Blasberg

Fotos: © CNN International

Die BURBERRY FASHION SHOW aus London! Modelikone Cara Delevingne auf dem RED CARPET bei der London Fashion Week.

LONDON Geburtsstadt des PUNK

Courtney Love, Vivienne Westwood, Cara Delevingne und Georgia May Jagger führen durch Ihr London.

 

„Punk ist nicht tot – und wird es niemals sein.“ „London hat Sinn für Humor und Romantik und eine Geschichte. Ich finde zudem, dass es hier eine Verwegenheit gibt, die man sonst nirgens findet – wie einen guten Cockney Akzent.“ Charles Jeffreys Beschreibung der Weltmetropole zeigt die unterschiedlichen Facetten der britischen Hauptstadt, er selbst ist eine davon. Der St. Martins Art School-Absolvent hat mit seiner glitzernden Party LOVERBOY in den letzten zwei Jahren einen Trend geschaffen, der sich auch in seinen Laufsteg-Designs widerspiegelt. 

Er ist aber nicht der einzige unangepasste Rebell, den Derek Blasberg in der neuen Episode von CNN Style in der Geburtststadt des Punks trifft. Doch genauso wie Punk gehört der Trenchcoat nach Großbritannien. Das Label hat nicht 1856 nur den Trenchcoat für sich, sondern auch die junge Modelikone Cara Delevingne vor vier Jahren entdeckt. Zur London Fashion Week trifft sie Derek auf dem roten Teppich bei der Burberry-Show. Hier will der CNN Style-Moderator herausfinden, was den London-Style ausmacht. „Ich finde, dass es einfach so viele britische Stilikonen gibt, die alle sehr unterschiedlich und individuell sind und auch keine Angst davor zu haben, sich ihren Wünschen nach auszudrücken. Sie rechtfertigen sich nicht, was meiner Meinung nach eine wirklich schöne Sache ist, die sich andere abschauen sollten“, so das Model. Ihre Einstellung kommt anscheinend auch bei anderen an, denn immerhin hat sie mittlerweile 34 Millionen Follower bei Instagram. Schauspielerin Felicity Jones fällt spontan dazu ein: „London ist eine inspirierende Modemetropole, nicht zuletzt wegen seiner Exzentrik und Geschichte.“ 

Abseits der High-Class-Fashion gibt es in London aber auch eine ganz andere Szene zu entdecken – rebellisch, unangepasst, edgy. Die Frau, die diese Szene der Stadt am besten kennt, ist Stylstin und Chefredakteurin des LOVE Magazin Katie Grand. Nicht nur Courtney Love hat sich schon von ihr einkleiden lassen und ist seitdem ein großer Katie-Fan, sondern auch Madonna oder Jennifer Lawrence. Zur diesjährigen Fashion Week hat sie den vielversprechenden Londoner Designer Matty Bovan bei seinem Debüt unterstützt. Doch was macht London so einflussreich? „Ich denke, dass es die Designer sind. Sie machen einfach, was sie wollen und schielen nicht nur auf die möglichen Verkaufszahlen. Das macht die Arbeitsatmosphäre sehr angenehm. Manchmal gibt es Designer, die eine Rebellion und Zügellosigkeit ausstrahlen und damit, gewollt oder ungewollt, einen politischen Moment aufgreifen“, so die Fashionliebhaberin. Diesen politischen Moment konnte man auch bei Matty Bovan sehen. Durch die gedrückte Stimmung nach dem Brexit-Votum schien alles grau in grau, aber seine farbenfrohen, leuchtenden Designs stemmen sich dagegen. Das weckt Erinnerungen an die späten 1970er Jahre, in denen der Punk Einzug in die Stadt hielt – und wie Katie Grand bekräftigt: „Punk ist nicht tot – und wird es niemals sein!“ 

Als Pionierin des Punks galt Vivienne Westwood: An der Seite ihres Freundes, dem Sex Pistols-Manager Malcom McLaren, eröffnete sie ihre berühmt-berüchtigte Boutique, in der sie Stil revolutionierte, indem sie sich von Bikern, Prostituierten und Fetischisten inspirieren ließ. Bis heute hat sie nichts von ihrem Feuer eingebüßt und liebt die Provokation sowie England: „England ist so wundervoll – wir haben all diese Rebellen, leben in einer freien Gesellschaft.“ Doch um Londons Zukunft ist die Designerin besorgt: „Was London einzigartig macht, wird getötet. London wird wie jede andere Stadt, es wird globalisiert, es wird eine Welt für Anti-Menschen.“ 

Zwar schon früher, aber auch in den 1970er Jahren waren die Rolling Stones eine feste Größe in der Londoner Szene. Ein paar Jahrzehnte nach den Anfängen der Band trifft CNN Style-Moderator Derek Blasberg Mick Jaggers Tochter Georgia May, die schon auf dem Cover der Vogue und das Gesicht von Mulberry war. Zusammen mit ihr streift Derek durch die Ausstellung des Viktoria and Albert Museums, die sich mit den swinging sixties in London auseinandersetzt. Zwischen berüchtigten Bühnenkostümen der Stones erläutert die Tochter des Rockstars ihr Verständnis von Mode: „Es geht darum, Spaß zu haben, sich selbst auszudrücken und nicht den Vorstellungen anderer zu genügen. Man muss keinen Trends nachjagen. Alles, was dir gut tut, funktioniert. Es geht um das Gefühl.“ 



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