LONDON - Das Victoria and Albert Museum enthüllt seinen mit Spannung erwarteten Anbau

V&A Exhibition Road Quarter: Das Londoner Victoria and Albert Museum, eines der führenden Kunst- und Designmuseen der Welt, steht kurz vor dem Abschluss seines größten Umbaus seit rund einem Jahrhundert.

  V&A Exhibition Road Quarter; CNN International                                                                                                                             Fotos:  ©  CNN International

V&A Exhibition Road Quarter; CNN International                                                                                                                           Fotos: © CNN International

exklusive Preview des rund 55 Millionen Pfund teuren Anbaus.

Das Londoner Victoria and Albert Museum, eines der führenden Kunst- und Designmuseen der Welt, steht kurz vor dem Abschluss seines größten Umbaus seit rund einem Jahrhundert.

Das Projekt wurde von der preisgekrönten britischen Architektin Amanda Levete und ihrem Büro AL_A realisiert und zählt zu den wichtigsten Architekturprojekten des Jahres.

Bei ‚CNN Style‘ erhalten Sie eine exklusive Preview des rund 55 Millionen Pfund teuren Anbaus. Dieser enthält den weltweit ersten öffentlichen Innenhof aus reinem Porzellan, für den 11.000 handgemachte Porzellanfliesen verlegt wurden. Die Fliesen stammen aus den Niederlanden von der Koninklijke Tichelaar Makkum, dem ältesten registrierten Unternehmen des Landes. Im Herzen des Anbaus liegt die 1.100 Quadratmeter große Sainsbury Gallery, in der künftig hochkarätige Kunstausstellungen gezeigt werden sollen.

„Es wurde ein großes Paradox in das V&A verbaut, nämlich der große neue Austellungsraum. Die Gallerie ist unterirdisch und daher für die Öffentlichkeit nicht sichtbar. Dieses Paradox wollten wir auch in unserem Design aufgreifen, indem wir das Unsichtbare sichtbar machen,“ erklärt Amanda Levete deren Konzeption. Als Begegnungsstätte – neben dem Hauptplatz aus Porzellan – dient der Eingangsbereich. Dessen makellos glatte Öberfläche und klare Linien stellen einen Kontrast zur Architektur des originalen Victoria and Albert Museum dar.

Doch Levete sieht in diesem Kontrast keinen Widerspruch: „In einem so historischen und wunderschönen Gebäude wie dem V&A zu arbeiten, war vielleicht das genaue Gegenteil einer Einschränkung. Wenn man sich zwischen den Grenzen von Moderne und Geschichte bewegt, dann kann eine sprechende Verbindung zwischen diesen Jahrhunderten entstehen.“